Die Liegenden, 2025, variabel (unframed)
Umgefallene und auf dem Waldboden liegende Baumstämme werden mit weißer Kalkfarbe bemalt, einem Anstrich, der junge Bäume vor Hitze und Sonneneinstrahlung durch Sonnenlicht schützt. In diesem Fall dient die als Malmedium genutzte Kalkfarbe als ein abstraktes Gestaltungsmittel und ein sichtbares, da fremd wirkendes Farbelement im Wald, verweist aber zugleich auf forstwirtschaftliche Praktiken. Die liegenden Stämme stammen von jungen Bäumen, die aufgrund ihres unregelmäßigen Wuchses nicht den Anforderungen der Holzwirtschaft entsprechen. Indem sie im Wald verbleiben, übernehmen sie eine wichtige Funktion: Sie bieten Lebensraum für Insekten, Pilze und Mikroorganismen, fördern eine Humusbildung und unterstützen so eine natürliche Regeneration des Waldbodens. Der bewusste Verzicht auf eine wirtschaftliche Verwertung trägt so zur Förderung der Biodiversität im Wald bei. Die weiße Farbe macht dies sichtbar. Die Installation lenkt den Blick auf Prozesse, die im Wald oft unbeachtet bleiben: das Aussortieren nicht normgerechter Bäume, der Umgang mit sogenanntem „wertlosen“ Holz und die ökologische Bedeutung von Totholz. So entsteht ein Raum der Auseinandersetzung mit forstwirtschaftlichen Normen, ökologischen Kreisläufen und dem Verhältnis von Nutzen und Wert. Durch die weiße Farbe, die sonst dem Schutz dient, wird der gefallene Stamm als bewusst belassene Struktur markiert. Die Installation lädt dazu ein, den Wald als einen lebendigen Organismus mit vielfältigen Funktionen wahrzunehmen.
Umgefallene und auf dem Waldboden liegende Baumstämme werden mit weißer Kalkfarbe bemalt, einem Anstrich, der junge Bäume vor Hitze und Sonneneinstrahlung durch Sonnenlicht schützt. In diesem Fall dient die als Malmedium genutzte Kalkfarbe als ein abstraktes Gestaltungsmittel und ein sichtbares, da fremd wirkendes Farbelement im Wald, verweist aber zugleich auf forstwirtschaftliche Praktiken. Die liegenden Stämme stammen von jungen Bäumen, die aufgrund ihres unregelmäßigen Wuchses nicht den Anforderungen der Holzwirtschaft entsprechen. Indem sie im Wald verbleiben, übernehmen sie eine wichtige Funktion: Sie bieten Lebensraum für Insekten, Pilze und Mikroorganismen, fördern eine Humusbildung und unterstützen so eine natürliche Regeneration des Waldbodens. Der bewusste Verzicht auf eine wirtschaftliche Verwertung trägt so zur Förderung der Biodiversität im Wald bei. Die weiße Farbe macht dies sichtbar. Die Installation lenkt den Blick auf Prozesse, die im Wald oft unbeachtet bleiben: das Aussortieren nicht normgerechter Bäume, der Umgang mit sogenanntem „wertlosen“ Holz und die ökologische Bedeutung von Totholz. So entsteht ein Raum der Auseinandersetzung mit forstwirtschaftlichen Normen, ökologischen Kreisläufen und dem Verhältnis von Nutzen und Wert. Durch die weiße Farbe, die sonst dem Schutz dient, wird der gefallene Stamm als bewusst belassene Struktur markiert. Die Installation lädt dazu ein, den Wald als einen lebendigen Organismus mit vielfältigen Funktionen wahrzunehmen.

