Re(al)es, 2026, 22 Flaggen in der Stadt Rees, Fallstrasse, Holzstab und Digitaler Druck auf 115 g/m² Fahnenstoff, 1480 x 2960 mm (unframed)

Re(al)es 22 Flaggen im Stadtraum von Rees Die künstlerische Intervention „Re(al)es“ zeigt 22 individuell bemalte Flaggen im öffentlichen Raum der Stadt Rees. Der Titel verbindet „Rees“ mit „real“ als Wortspiel und spiegelt damit die Herangehensweise wider. Die Flaggen entstehen aus gemalten, kleinformatigen Skizzen, die intuitiv und gestisch entwickelt werden. Der Arbeitsansatz basiert auf dem Konzept der umgekehrten Abstraktion: am Anfang des künstlerischen Arbeitsprozesses steht nicht die Darstellung des Stadtraums von Rees, sondern vielmehr die Malerei selbst. Nach der Ausstellungseröffnung sucht die Künstlerin anhand der Farben, die sich auf den Flaggen wiederfinden lassen, gezielt nach Farbbezügen im realen Stadtbild, die sie fotografisch dokumentiert und so die Verbindung zwischen Malerei und realem Stadtraum herstellt. Die dabei gefundenen Farbbezüge werden fotografisch dokumentiert und verankern die künstlerische Arbeit konkret im städtischen Kontext. Daraus entsteht eine ergänzende Fotoserie, die die Verbindung zwischen Malerei und Stadt verstärkt. Die Präsentation der Flaggen im öffentlichen Raum verwandelt diese in bewegte Bilder: Der Wind bringt die Flaggen in Bewegung und erweitert die gemalten Gesten um eine reale, zeitliche Dimension. So tritt die Malerei in einen Dialog mit der Stadt, ihren Rhythmen und räumlichen Übergängen.
/
2 of 99